5 Tipps in Form von Hausmitteln gegen den Husten

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An dieser Stelle gibt’s Ratschläge im Umgang mit Husten und dessen Therapie mit rezeptfreien Mittelchen:

  • Zuerst einmal muss man das Rauchen unbedingt einstellen – sofern man Raucher ist natürlich. Keine Therapie gegen Husten kann funktionieren, solange man weiter raucht. Auch passives Rauchen ist nicht unbedingt förderlich und verzögert die Therapie enorm.
  • Hausmittel sind immer das erste Mittel der Wahl zur Bekämpfung des Hustens. Hierzu zählen vor allem verschiedene Tees, am besten in rauen Mengen von bis zu 2 Liter am Tag. Die Flüssigkeit hilft, dass die zu lösenden Schleimstoffe schön flüssig werden und leichter abgehustet werden können. Einige Bestandteile der Kräutertees unterstützen den Körper und sein Immunsystem gegen die Krankheit und damit gegen die Symptome.
  • Um die Atemwege zu reinigen und das Abhusten des Sputums zu erleichtern, empfehlen sich besonders Inhalationen – entweder auf rein natürlicher Basis über einem Kräuterbad oder auf demselben Wege mit einem rezeptfreien, wasserlöslichem Präparat aus der Apotheke.
  • Wenn die Inhalationen allein nicht ausreichend sind, um den Hustenreiz deutlich zu lindern, können noch Präparate eingenommen werden, zumeist oral. Hier gibt es zum einen klassische Hustenstiller in Form von Lutschtabletten (z.B. auf Amazon). Je nach Bestandteilen betäuben diese vor allem die Atemwege und stellen so den Hustenreiz mehr oder weniger ein. Gerade bei dieser Form der Therapie ist zu bedenken, dass das Problem nur aufgeschoben und keineswegs aufgehoben ist, da die Betäubung zwar den Hustenreiz lahm legt, aber keineswegs das Problem bekämpft. Von einer Einnahme dieser Präparate über mehr als einige Tage ist deshalb abzusehen.
  • Sollte sich der Husten immer noch nicht bessern, bleibt immer noch ein schleimlösendes Mittel, meist in Form eines sogenannten Hustensaftes. Auch diese können noch neben den schleimlösenden Bestandteilen Wirkstoffe zur leichten Betäubung der Atemwege beinhalten. Auch von diesen Säften gibt es einige in jeder Apotheke rezeptfrei.

Weitere Tipps von der AOK gegen Husten in diesem Video:

Fazit

Nochmal: nur den Hustenreiz mit Hustenstillern zu behandeln bringt nicht viel – außer, dass man nachts Vielleicht wieder besser durchschlafen kann. Husten ist immer ein Symptom einer darunter liegenden Krankheit. Sollten die oben genannten Maßnahmen gegen den Husten nicht binnen ein paar Tage deutlich helfen, ist in jedem Fall ein Arzt zu konsultieren – denn der Husten kann auch Ausdruck einer wirklich schwerwiegenden Krankheit sein.

Der Husten Ratgeber von Bioproducts UCB

HustentropfenDer Husten begleitet den Menschen ein Leben lang, wenn natürlich auch nicht chronisch. Dennoch ist er ein Symptom verschiedener Krankheiten, die mehr oder weniger jeden Menschen einmal einholen, auch den gesündesten. Sei es, dass er in Folge einer Erkältung nach einem verregneten Campingwochenende auftaucht oder weil die Feinstaubbelastung in der Luft die Atemwege zu sehr reizt – Husten ist in der Regel kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern in den meisten Fällen eine Begleiterscheinung, ein Reflex, welcher dem Körper hilft, mit der Krankheit fertig zu werden.

Husten als Symptom – Ursachen

Die häufigste Ursache für einen Husten ist eine Erkältung. Dabei hilft der Hustenreflex, die Atemorgane und -wege von Substanzen zu reinigen, welche in Begleitung einer Erkältung entstehen können. Ist es nur eine leichte Erkältung, klingt auch der Husten nach einigen Tagen mit einem leichten und gut löslichen Auswurf ab und wird vom Patienten hingenommen. Wird dieser Husten aber nicht besser, wird dieser als mitunter äußerst störend und quälend empfunden. Die Nachtruhe wird empfindlich gestört oder es kommt gar zu einem blutigen Auswurf (Sputum), was dann wirklich besorgniserregend ist. Spätestens dann sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn die leichte Erkältung entpuppt sich als schwere Bronchitis oder gar Lungenentzündung. In den schlimmsten Fällen kann ein solcher Husten ein Symptom für ein Lungenödem sein.

Husten – was nun?

Menschen gehen immer unterschiedlich mit Krankheiten und deren Symptomen um, wenn diese sie ereilen. Die einen versuchen alles auszusitzen und greifen erst zu medizinischen Maßnahmen, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Andere Menschen geraten schon wegen der kleinsten Empfindlichkeit und der geringsten Veränderung der Körperfunktionen fast in Panik und gehen zum Arzt oder sind gut informiert und meinen zu wissen, was zu tun ist. Gerade wenn es um Husten geht, hat jeder so seine Erfahrung und damit auch schon Mittel und Wege ausprobiert, wie damit umzugehen ist. Mittel gegen Husten finden sich in fast jedem Haushalt – entweder sind diese Mittel, welche ein Arzt verschrieben hat, von der letzten Behandlung übriggeblieben oder es handelt sich um rezeptfreie Hustenstiller, die jeder in der Apotheke oder sogar im Drogerie-Markt kaufen kann.

Lunge IllustrationDiagnose

Dennoch sollte man auch bei einem leichten Husten genau beobachten, wie sich dieser anfühlt und wie er sich entwickelt.

Ist es ein trockener Husten oder ein sogenannter produktiver Husten, der mit dem Auswurf von Schleim einhergeht?

Ist der Husten in den ersten 3 Tagen trocken und wird dann zu einem produktiven Husten, ist dies in der Regel ein ´normaler´ Erkältungshusten. Bleibt der Husten aber konstant trocken, spricht man von einem sogenannten Keuchhusten, welcher ganz andere Gründe hat. Zudem muss man noch unterscheiden zwischen einem akutem und einem chronischem Husten. Der akute Husten darf nicht länger als 8 Wochen anhalten und hat die oben beschriebenen Krankheiten als Grund. Ein chronischer Husten ist meist Folge vom Rauchen, von einer anhaltenden Feinstaubbelastung oder gar schlimmeren wie Lungenkrebs, einer Herzerkrankung oder Asthma.

Wenn der Husten kommt…

Hier soll es nun aber um die als mehr oder weniger ´normal´ empfundenen Husten gehen. In der Regel merkt man nach kurzer Zeit selbst, ob es sich um einen solchen handelt oder ob es ´etwas Ernstes´ ist. Immer sollte man aber immer Hinterkopf haben, dass der Husten NICHT die Krankheit, sondern ein Symptom derer darstellt. Es gilt also, die Krankheit zu heilen und nicht die Symptome des Hustens durch den massiven Einsatz von rezeptfreien Hustenstillern, dessen Wirkmechanismus auf Rezeptfreies deutlich wird, zu ersticken. Auch wenn viele Hustenstiller ohne Rezept an jeder Ecke gekauft werden können, heißt das nicht, dass diese nicht auch Nebenwirkungen haben können und durch Missbrauch schädlich wirken.